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Richtiger Reifendruck? Aber sicher!

Seit Inkrafttreten der RDKS-Pflicht für sämtliche Neuwagen der Klasse M1 haben die direktmessenden Systeme mit einem Anteil von knapp 70 % klar die Führung übernommen. Laut aktuellen Prognosen des Sensorherstellers Schrader dürfte sich an diesem Verhältnis auch in den nächsten fünf Jahren nichts ändern. Denn wie das Unternehmen weiß, sind indirekte Lösungen zwar billiger und erfordern keinen Unterhalt, sie sind aber in puncto Funktionsumfang und Präzision auch technisch klar unterlegen. So können sie schleichenden Luftverlust an mehreren Reifen selten zuverlässig erkennen und zeigen keine konkreten Druckwerte an.

25 % messen fast nie nach

Der grundsätzliche Nutzen einer automatisierten Reifendruckkontrolle dagegen ist unbestritten: So messen 25 % der deutschen Autofahrer laut Umfragen selbst nur einmal im Halbjahr nach. Mehr als 40 % unterlassen die Eigenkontrolle vor längeren Fahrten und lediglich jeder Fünfte macht den Check bei jedem Tankstopp. Die Folgen können gravierend sein, denn schon 0,5 bar zu wenig Luftdruck verlängern den Bremsweg auf feuchter Fahrbahn um bis zu 10 %. Wo das Fahrzeug mit Sollwert bei einer Vollbremsung aus 100 km/h schon steht, rast das mit „Unterdruck“ noch mit 33 km/h in ein Hindernis. Hinzu kommt, dass ein zu geringer Druck die Ursache für 75 % aller Reifenpannen ist. Doch auch wenn nichts Gravierendes passiert, drohen unerwünschte Folgen: So steigt der Verschleiß der Pneus bei konstant 0,4 bar zu wenig um bis zu 30 %. Schon das Fehlen von 0,2 bar sorgt für einen Mehrverbrauch von einem Prozent.

Schrader – der Weltmarktführer

All diese Argumente sprechen für den Nutzen von RDKS, wobei die direkten Systeme wiederum im Vorteil sind. Auftretende Zusatzkosten durch die Sensoren amortisieren sich zudem häufig durch geringeren Spritverbrauch und Reifenverschleiß. Schrader International (ein Unternehmen von Sensata Technologies) ist mit einem OEM-Marktanteil von über 50 % Marktführer bei den zugehörigen Sensoren und fertigt auch im Ersatzteilmarkt alle Produkte nach den strengen Qualitätsvorschriften der Automobilhersteller. Mit den lagerhalterungsvereinfachenden Universalsensoren, vorkonfektionierten Servicekits sowie innovativen Diagnosetools und Peripherie-Angeboten profitieren insbesondere auch freie Werkstätten.

Die RDKS-Checkliste

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Gegen die RDKS-Verordnung gibt es viele Vorbehalte. Beachten Sie deshalb unsere Tipps und beweisen Sie den Kritikern durch ihren Erfolg das Gegenteil!